Buddas Hand

Lateinisch:
Citrus medica var. sarcodactylis
Andere:
Fingerzitrone
Familie/Sorte:
Rautengewächse (Rutaceae)
Vorkommen:
Die Herkunft von Buddhas Hand wird im Nordosten Chinas oder Indiens vermutet.
Nutzbare Teile:
Frucht
Pflanze/Frucht:
Die Buddhas Hand Zitrone ist ein aufrecht wachsender Zitrusbaum. Die Blätter sind lang und eher schmal, die Blattenden sind aber rund und nicht spitz. Eine Besonderheit bei Buddhas Hand sind die langen Dornen.
Verwendung:
Die Knospen und äußeren Blütenblätter sind leicht violett gefärbt und verströmen einen intensiven und zitronenartigen Geruch. Auch die Früchte haben einen sehr angenehmen Zitronenduft und werden in Asien häufig als Duftspender für Räume oder Kleiderschränke verwendet, ähnlich wie bei uns getrocknete Lavendelblüten. Neben der Verwendung als Duftspender oder in der Küche werden besonders die Früchte mit geschlossener Hand im Buddhismus als Altargabe verwendet. Vor allem in China ist Buddhas Hand ein beliebtes Neujahrsgeschenk, da die Früchte symbolisch für Zufriedenheit, Glück und Gesundheit stehen. Mittlerweile haben auch Spitzenköche weltweit die frisch und intensiv duftenden Früchte entdeckt. Im Winter zählt Buddhas Hand zu den teuersten Zitrusfrüchten. Da die Früchte meistens kein Fruchtfleisch und somit auch keinen Saft enthalten, wird vor allem die Zitronenschale in der Küche verwendet. Der Schalenabrieb kann zum Abschmecken von verschiedensten Speisen und Nachspeisen verwendet werden, da sie im Gegensatz zu anderen Zitrusfrüchten nicht bitter ist. Größere Schnitzer der Zitronenschale werden gerne in Cocktails beigegeben, um dem Getränk eine frische und aromatische Note zu verleihen. Zu Zitronat weiterverarbeitet, kann die Schale von Buddhas Hand auch zum Backen von Lebkuchen oder Stollen verwendet werden. Sie eignet sich ebenfalls für die Zubereitung von Marmeladen oder die Herstellung von Zitronenlikören. Probieren Sie doch auch Zitronensalz mit Buddhas Hand oder als exotische Zutat im Salatdressing.
Geschichte:
Ihren Namen verdankt sie ihren bizarren, fingerartigen Früchten, die auf unterschiedlichste Weise wachsen können. Mal sind ihre „Finger” ausgestreckt, mal ähneln sie eher einer Faust. Buddhas Hand kommt besondere symbolische Bedeutung zu, da ihre Früchte an die Handhaltung während des Gebets erinnern. In China ist Buddhas Hand ein traditionelles Neujahrsgeschenk und gilt als Symbol für Glück, Zufriedenheit und ein langes Leben. Nach buddhistischer Tradition bevorzugte Buddha selbst eine geschlossene Frucht, da diese mehr einer zum Gebet geschlossenen Hand ähnelt

 

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