Moringa oleifeira

Meerrettichbaum, Wunderbaum

Ursprünglich stammt der Baum aus der Himalaya-Region in Nordwestindien, wächst allerdings inzwischen weltweit in den Tropen und Subtropen – vor allem in Ländern Afrikas, Arabiens, Südostasiens und den karibischen Inseln – und wird seit Jahrzehnten in Indien intensiv kultiviert. Alle Pflanzenteile des Meerrettichbaums werden in der lokalen, traditionellen Medizin Indiens, Sri Lankas, Javas und Afrikas eingesetzt. Der Saft wird verwendet, um den Blutdruck zu stabilisieren. Blätter wirken entzündungshemmend. Mit den Wurzeln werden rheumatische Beschwerden kuriert. Die Wurzeln riechen stechend brennend wie Meerrettich. Eine weitere mögliche Anwendung in der Zukunft ist die Fähigkeit des Samens, Wasser zu desinfizieren bzw. zu reinigen. Mit 0,2 g gemahlenem Moringasamen kann 1 Liter verunreinigtes Wasser trinkbar gemacht werden. Die wasserreinigende Wirkung von Moringa beruht hauptsächlich auf der koagulierenden Wirkung einiger Inhaltsstoffe der Samen. Die Bakterien und Schwebstoffe vereinigen sich zu Agglomeraten, sodass diese zu Boden sinken oder abfiltriert werden können. Es existieren allerdings auch direkte bakterizide Eigenschaften der Inhaltsstoffe der Samen.

Standort: sonnig, keine Staunässe

Lebensform: mehrjährig, nicht winterhart

Verwendung: Gewürz, Zierpflanze, Heilpflanze, Wurzel, Samen und Blätter

Wuchshöhe:  25 m
Geschmack: Wurzel ähnlich wie Meerrettich

 

 

 

 

 

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